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Piratenpartei Frankfurt ruft zu Demonstration gegen das Leistungsschutzrecht bei der Buchmesse auf
Donnerstag, 6. Oktober 2011 - 11:46Die Piratenpartei hat zu einer Demonstration gegen das geplante Leistungsschutzrecht am Rande der Frankfurter Buchmesse aufgerufen. In der Pressemitteilung dazu heißt es: Das Leistungsschutzrecht für Presseverleger ist ein Eingriff in den...
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Ein neuer Unterstützer: Der Freitag
Freitag, 8. Juli 2011 - 8:39Vom Aktionsbündnis Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft bis zum Wikimedia e.V. – die Liste der IGEL-Unterstützer ist mittlerweile beachtlich. Jetzt ist ein weiterer dazugekommen: Die Wochenzeitung (und Online-Plattform) der Freitag....
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Überblicksaufsatz zum Leistungsschutzrecht: „German copyright policy 2011” veröffentlicht
Dienstag, 5. April 2011 - 8:04Ein englischsprachiger Aufsatz, der den Stand der Diskussion zum Leistungsschutzrecht für Presseverleger zusammenfasst, ist in Band 27 (2011) der Zeitschrift Computer Law & Security Review erschienen. Der Aufsatz „German copyright...
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Hintergrund
IGEL wurde in erster Linie aufgrund der Erkenntnis initiiert, dass es für ein Leistungsschutzrecht für Presseverleger weder eine Notwendigkeit noch eine Rechtfertigung gibt. Ein solches Recht wird einerseits nicht benötigt und hat andererseits – unabhängig von dessen Ausgestaltung – zwangsläufig sehr bedenkliche Auswirkungen auf die Interessen Dritter und das Gemeinwohl.Weiter
Im IGEL-Interview:
Foto: © Institut für Journalistik, TU-Dortmund
Auf diese Weise nicht mehr schöpferische Leistungen zu schützen, sondern die darin steckende Information, wäre ein Bruch mit sämtlichen kontinentalen Freiheitstraditionen."
Prof. Udo Branahl gegenüber der Zeitschrift message, Mai 2009
Die Frage, ob es ein neues Leistungsschutzrecht für Presseverlage geben sollte, geht jeden an (siehe die Hintergrundinformationen hier und hier). Bei IGEL soll jeder zu Wort kommen und seine Meinung sagen können. Wir freuen uns über jeden, der sich zur Diskussion äußert und seine Meinung sagt.
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Jan Mönikes: Ein Leistungsschutzrecht widerspricht der Idee von Informationsfreiheit
Jan Mönikes, Justiziar des Bundesverbandes deutscher Pressesprecher (BdP), im IGEL-Interview: Ein Leistungsschutzrecht würde die Probleme der Verleger nicht lösen und die Informationsfreiheit einschränken. Schon heute seien die Verlage ausreichend geschützt. Weiter
Kulturkampf? Könnt ihr haben!
Im Handelsblatt schreibt Frank Rieger, Sprecher des Chaos Computer Club, eine Replik auf den kurz zuvor dort erschienenen Beitrag von Ansgar Heveling und geht auf Vergütungs- und Geschäftsmodelle ein. Während Verlage und andere Mittelsmänner eigentlich den Kreativen nützen sollten, hätten sie der Medienbranche den Weg in die Zukunft verbaut. Weiter
Der „dritte Korb“ darf kein Maulkorb für Urheber werden: Das Positionspapier der Freischreiber zur geplanten Urheberrechts-Reform
In einem Positionspapier zur geplanten Urheberrechtsnovelle kritisieren die Freischreiber, dass die Interessen der eigentlichen Urheber in der aktuellen Debatte kaum berücksichtigt würden. Es gebe keine Interessenidentität zwischen Urhebern und Verwertern, wie von letzteren behauptet. Weiter
Christoph Keese: „Finger weg von fremder Leute Eigentum”
Christoph Keese, Konzerngeschäftsführer „Public Affairs” der Axel Springer AG im IGEL-Interview: Die Verlage hätten keine Handhabe gegen das gewerbliche Kopieren von Inhalten. Ein Leistungsschutzrecht solle als freiwilliges Lizenzmodell ausgestaltet werden, dabei sei auch ein Schutz von Snippets erforderlich. Weiter
Günter Krings: Presseverlage bürgen für besondere Qualität
Unionsfraktionsvize Günter Krings hält im IGEL-Interview ein Presse-Leistungsschutzrecht für notwendig und geht davon aus, dass es auch kommt. Es schütze die Vermittlertätigkeit der Verlage und stehe im Einklang mit der Rechtsprechung. Weiter
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Pro Viele andere Länder gewähren ein Leistungsschutzrecht für Presseverleger
Contra Ein Presseleistungsschutzrecht, wie in Deutschland gefordert, wäre international einmalig -
Pro Vergütungen nach dem Leistungsschutzrecht sind freiwillig - es schafft kein Zwangsabgabemodell
Contra Der Leistungsschutzrechtsvergütung wird sich kaum ein gewerblicher Nutzer entziehen können -
Pro Es soll nicht für das Lesen gezahlt werden, sondern nur, wenn unsere Inhalte vervielfältigt (also ausgedruckt, gespeichert usw.) werden
Contra Durch das Leistungsschutzrecht soll ein „Leserecht” eingeführt werden, nach dem kostenlose Angebote vergütet werden müssen -
Pro Ein eigenes Leistungsschutzrecht ist nötig, damit sich die Presseverlage gegen die massenhaften Rechtsverletzungen im Internet wehren können
Contra Die Rechtsverfolgung zu erleichtern ist keine Rechtfertigung dafür, ein Monopolrecht zu schaffen -
Pro Das Leistungsschutzrecht hilft allen Verlagen gleichermaßen
Contra Kleine Verlage werden vom Leistungsschutz nicht profitieren



































