Am 16. November 2010 - 19:34 Uhr von Redaktion

Berlin stützt Onlinestrategie der Verlage

Publikationsdatum 21.09.2010 ~ Art des Materials: Akteure: Schlagworte: Soziales System: Lizenz: 

Das Handelsblatt berichtet von einem Treffen der Spitzenvertreter deutscher Verleger in Essen. Man sei sich einig gewesen, auf Qualität zu setzen, die jedoch [für den Endkunden im Internet] auch Geld kosten dürfe. Ähnlich wie bei der kommerziellen Nutzung von Musik solle eine gewerbliche Nutzung von Online-Inhalten der Zeitungsverlage kostenpflichtig werden und über eine Art Online-GEMA abgerechnet werden.

Justizstaatssekretär Stadler (FDP) wird mit den Worten zitiert, man sei seitens der Politik an Fairness im Urheberrecht interessiert sei und denke deshalb über ein Leistungsschutzrecht für Presseverleger nach. Wenn die Inhalte der Verleger systematisch von anderen Unternehmen für deren Wertschöpfung genutzt würden, sei das unfair und ungerecht. Er habe aber auch zugesichert, so das Handelsblatt weiter, dass die Verlinkung von Texten weiterhin erlaube und die Zitierfreiheit im Netz erhalten bleiben solle. Springer-Chef Döpfner habe sich zudem gegen kostenlose Nachrichten-Apps der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten gewandt, die das Geschäftsmodell der Verleger zerstören würden.

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