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Esser: "Kooperation und Innovation statt Neid ist unser Weg"

Am 14. Oktober 2019 - 17:05 Uhr von Tom Hirche

Die Online-Nachrichtenseite DerStandard.at hat mit dem Geschäftsführer der Hamburger Wochenzeitung "Die Zeit" Rainer Esser unter anderem über Google, Facebook und das Leistungsschutzrecht gesprochen.

Während der Springer Verlag seit Jahren mit Lügen und Emotionen für ein Leistungsschutzrecht für Presseverleger lobbyiert, hat sich der Zeitverlag mit einer kritischen Berichterstattung hervorgetan. Denn dort herrscht die Erkenntnis, von Suchmaschinen und Online-Plattformen zu profitieren, da sie "nicht unerheblichen Traffic bringen".

Auf Nachfrage wird Esser dann konkreter:

Google war in der Spitze bei 30 Prozent und Facebook bei sechs, sieben Prozent. Das ist jetzt etwas weniger geworden – aber jedenfalls beträchtlich. Das ist bei allen Medien so, bei manchen mehr, bei anderen weniger. Das ist doch schon einmal sehr erfreulich.

Was er vom aktuellen Leistungsschutzrecht für Presseverleger hält, macht er im Anschluss deutlich:

[A]lle schauen, dass sie möglichst gut von Google gefunden werden. Im Gegenzug von Google Geld dafür zu verlangen, dass die einen auffindbar machen, halte ich für eine komische Idee. [...] [W]enn jemand Snippets von uns nimmt und uns damit hilft, im Netz gefunden zu werden, dann kann ich von dem doch kein Geld dafür verlangen.

Was die Onlinewerbung angeht, sieht Esser die Verlage in einem normalen Wettbewerb mit den Online-Plattformen. Einen Missbrauch der Marktmacht sehe er jedenfalls nicht, sodass auch ein Eingreifen des Gesetzgebers nicht erforderlich sei:

Wenn Google und Facebook ein gutes Geschäftsmodell haben, müssen wir schauen, auch gute und neue Geschäfte zu entwickeln. Ich kann nicht neidisch an der Seitenlinie stehen und sagen: Die nehmen mir Geschäft weg. Welches Geschäft nehmen die weg? Wir sind in einem freien Wettbewerb. Wenn Google und Facebook gute Geschäfte machen, dann: Hut ab! Kooperation und Innovation statt Neid ist unser Weg.

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