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Google kündigt Pilotprojekt mit einzelnen Presseverlagen an

Am 29. Juni 2020 - 14:17 Uhr von Tom Hirche

Der US-Konzern plant ein neues „Nachrichtenformat“. Dafür sollen ausgewählte „qualitativ hochwertige Inhalte“ lizenziert werden. Für Snippets wird weiterhin kein Geld fließen.

Starten wird das Projekt in Deutschland, Brasilien und Australien. Hierzulande wird Google mit FAZ, Spiegel, Zeit, Rheinische Post und Tagesspiegel zusammenarbeiten. Im eigenen Blogbeitrag heißt es dazu:

„Das neue Programm wird den teilnehmenden Verlagen helfen, die Sichtbarkeit ihrer Inhalte durch ein verbessertes Storytelling-Erlebnis zu vergrößern. [...] Wo verfügbar zahlt Google im Rahmen der Initiative auch für den kostenlosen Zugriff von Nutzern auf kostenpflichtige Artikel auf den Websites einzelner Verlage. So können Verlage, die eine Paywall einsetzen, ihre Reichweite vergrößern und den Nutzern die Möglichkeit geben, Inhalte zu lesen, die sie normalerweise nicht sehen."

Die VG Media bezeichnet den Abschluss von Lizenzverträgen laut Reuters als Erfolg und spricht von einem „Riesenparadigmenwechsel“. Dabei hat Google immer deutlich gemacht, an einer Zusammenarbeit mit Verlagen interessiert zu sein. Beispielsweise wurden über das Förderprogramm Digital News Initiative 300 Millionen US-Dollar für Journalismusprojekte bereitgestellt.

Gleichzeitig hat sich an der Einstellung Googles gegenüber einem Leistungsschutzrecht für Presseverleger nichts geändert. Für Snippets und Vorschaubilder wird weiterhin kein Geld gezahlt. Eher ist man bereit, die Darstellung zu kürzen oder gleich ganz darauf zu verzichten (siehe die Schließung von Google News Spain).

Die neue Zusammenarbeit zeigt einmal mehr, wie sehr die Presseverlage von der Reichweite Googles profitieren. Zudem wird die Spaltung innerhalb der Verlagsbranche deutlich. Während der Springerverlag weiterhin am Leistungsschutzrecht festhält, erkennen immer mehr Verlage, dass es sich auf einem toten Gaul schlecht reitet: Die Funke Mediengruppe hat sich aus der VG Media verabschiedet und die FAZ als vormalige Befürworterin des Leistungsschutzrechts setzt nun auf Zusammenarbeit.

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